Hochwasserschutz Mühldorf a. Inn

Bauarbeiten zum Schutz der Kläranlage und der Firma ODU beginnen

Stand Mai 2019 Bild vergrössern Vorbereitung für das Setzen der Spundwand

Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim startete im Frühjahr 2019 mit den Rammarbeiten für die Hochwasserschutzwand am Inn.
Hochwasser hatte in den vergangenen Jahren immer wieder die Dringlichkeit des Hochwasserschutzes aufgezeigt. Im Jahr 2005 entging Mühldorf nur knapp einer großen Katastrophe. Die Hochwassermauer verläuft am Südufer des Inns von der Rennbahn entlang der Kläranlage und der Firma ODU bis zum Hochufer am Teufelsgraben. Vorab wurden einige Vorbereitungen für die Rammarbeiten getroffen. So wurde der Baugrund auf Kampfmittel untersucht, diverse Leitungen, die die Bautrasse kreuzen, gesichert und eine Baustraße errichtet. Die Mauer wird aus Stahlspundwänden, die in den Boden gerüttelt werden, hergestellt. Die bis zu acht Meter langen Spundbohlen binden tief in den Untergrund ein und erhöhen das Schutzniveau für die Bebauung entlang des Ufers um rund 1,5 Meter. Den größten Teil der Kosten von rund 1,3 Millionen Euro für die rund ein Kilometer lange Wand übernimmt der Freistaat. Die Stadt Mühldorf beteiligt sich mit 35 Prozent. Mit dieser Hochwassermauer wird ein solider Grundschutz für das Stadtgebiet am Südufer hergestellt. Mit der Kläranlage und der Firma ODU werden damit wichtige Infrastruktur und der größte Arbeitgeber mit künftig 2000 Arbeitsplätzen geschützt.
In einem zweiten Schritt werden dann ab Herbst 2019 Entwässerungsleitungen und Pumpwerke für die geschützten Flächen errichtet.

Stand Mai 2019 Bild vergrössern Sicht von oben

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