Hochwasserschutz Mangfalltal

Planfeststellungsverfahren
Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Felldolling

Die Planunterlagen werden ab 09. September 2013 zur Einsichtnahme während der Dienststunden bei der Gemeinde Feldkirchen-Westerham und dem Markt Bruckmühl ausgelegt.
Während der Auslegungsfrist und bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist können schriftliche Einwendungen gegen das Vorhaben erwogen werden, entweder bei
der Regierung von Oberbayern oder bei den Gemeinden, bei denen die Planunterlagen
zur Einsicht liegen.

Die geplanten Bauwerke wurden auch visualisiert. Dazu ist ein Filmbeitrag auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

zum Seitenanfang Konzept Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Feldolling

Das geplante Hochwasserrückhaltebecken Feldolling (HRB Feldolling) ist Teil des Gesamtprojektes „Hochwasserschutz unteres Mangfalltal“. Vorgesehen sind dabei Deichneubau- und Deichausbaumaßnahmen im Unteren Mangfalltal zwischen Feldkirchen-Westerham und Rosenheim auf etwa 25 km Länge (sogenannter Linienausbau) und die Schaffung von insgesamt 16 Seitenpoldern, von denen das HRB Feldolling bzw. der Polder Feldolling einer davon ist.

Das geplante Rückhaltebecken auf der Südseite der Mangfall zwischen Fl.-km 23,000 bis Fl.-km 26,200 dient zum Ausgleich für den Verlust von Retentionsraum gemäß § 67 WHG, der durch den Linienausbau entsteht, und zum Rückhalt des Hochwassers unter Berücksichtigung des landesweit erforderlichen Klimazuschlags von 15%.

Dafür wird insgesamt eine Fläche von ca. 130 ha einbezogen, die überstaut wird bzw. auf der Deiche, Dämme und das Zulaufgerinne angelegt werden.

Durch einen Einstau bis zum max. Stauziel von 535 müNN wird im Hauptbecken ein Volumen von 4,62 Mio m³ gespeichert. Durch Einbezug der Unterwasserbecken (UW-Becken) der Leitzachwerke wird dieses Volumen um 2,0 Mio m³ auf 6,62 Mio m³ erhöht.

Das Steuerkonzept des HRB sieht eine Befüllung bei Hochwasserabflüssen größer HQ 100 an der Mangfall oder bei gleichzeitig auftretenden Hochwassermengen größer HQ 100 am Inn + größer HQ 30 an der Mangfall vor. Die Befüllung findet statistisch rd. 1-mal in 100 Jahren statt, wobei ein entsprechendes Ereignis selbstverständlich auch bald eintreten kann.

Mit einer gesteuerten Ausführung der Ausleitung (Einlassbauwerk) wurde die Wirkung der Rückhaltung optimiert.

Durch ein Überleitungsbauwerk am Absperrdamm wird der Einbezug der Unterwasserbecken (UWB) der Leitzachkraftwerke sowie die Nutzung des vorhandenen Kraftwerks III am UWB 2 als Auslassbauwerk ermöglicht. Die Leistungsfähigkeit für die Entleerung wird durch ein zusätzliches Auslassbauwerk am UWB 2 erhöht. Das Auslassbauwerk im Hauptbecken dient zusätzlich zur Restentleerung

HRB Feldolling Bild vergrössern Lage und Umgriff des HRB Feldolling

Zweck, Betrieb, Bemessung und Funktionsweise
des Hochwasserrückhaltebeckens Feldolling

Zusätzliche Erläuterungen zum Zweck, Betrieb, Bemessung und Funktionsweise des HRB Feldolling sind in der nachfolgenden PDF-Datei zusammengefasst.

Zusätzliche Erläuterungen

zum Seitenanfang Antragsunterlagen Planfeststellungsverfahren
Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Feldolling


Beschreibung PDF - Dokumente zum Download
Erläuterungsbericht Erläuterungsbericht
Anlagen
Grunderwerb Liste Grunderwerbsverzeichnis
Übersichtslageplan
Einzelpläne
Lageplan Eigentum Freistaat Bayern
Bauwerksverzeichnis Bauwerksverzeichnis
Ablaufplan Ablaufplan
Fotodokumentation Fotodokumentation
Lageplan der Fotostandorte
Lagepläne Einzugsgebiet
Übersicht Bauwerke
Einzelbauwerke
Wassertiefen
Sparten
Beckenentleerung
Ersatzwasserversorgung
Überschwemmungsgebiet
Längsschnitte Abschnitt 1 bis 7
Abschnitt 7 bis 11
Querschnitte Linienbauwerke Regelquerschnitte
Sonderquerschnitte
Bauwerkspläne HRB Einlassbauwerk
Zulaufgerinne
Überlaufbauwerk
Auslassbauwerke
Mobile Verschlüsse
Restentleerungsleitung
Straßenanhebung RO 13
Bauwerkspläne Drainageleitung Gries Lageplan
Längsschnitt
Regelprofile
Querschnitt Fl.-km 24+400
Hydraulische Nachweise Hydraulische Längsschnitte
Modelversuch Einlassbauwerk
Tosbeckenmessung
Leistungskurven Bauwerke
Baugrunduntersuchungen Geotechnischer Bericht
Ingenieurgeologisches Gutachten
Setzungsberechnungen
Hydrogeologisches Modell Erläuterungsbericht
Anlagen
Aufbau Grundwassermodell Erläuterungsbericht
Anlagen
Einsatz Grundwassermodell Erläuterungsbericht
Anlagen
Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) Erläuterungsbericht
Bestand Strukturtypen West
Bestand Strukturtypen Ost
Bestand Biotope West
Bestand Biotope Ost
Bestand Artenschutz
Übersichtslageplan LBP
Lageplan West LBP
Lageplan Ost LBP
Ergänzende Vegetationserfassung
Umweltverträglichkeitsstudie Erläuterungsbericht
Realnutzung
Naturschutzflächen
Bewertung Konflikte
Einstaubereich und Grundwasser
Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung Erläuterungsbericht
Bestandsaufnahmen
FFH Verträglichkeitsstudie Erläuterungsbericht
Anlagen
FFH Abweichungsprüfung Erläuterungsbericht
Anlagen

zum Seitenanfang Video - Visualisierung Rückhaltebecken Feldolling

Das künftige HRB Feldolling samt angrenzendem Gelände, Gebäude, etc. wurde als
3D-Modell aufbereitet. Im Rahmen der Videosequenz findet eine Begehung dieses
3D-Modells auf einem Rundweg statt. Durch die Visualisierung werden verschiedene Positionen und Blickwinkel auf das Bauwerk dargestellt.
Der Rundweg umfasst folgende wesentliche Stationen:

  • Einlassbauwerk
  • Ortsteil Schwaig
  • Bereich Deichrückverlegung
  • Brücke Feldolling mit mobilem Element
  • Trenndeich gegenüber Ortsteil Gries
  • Auslassbauwerk im Hauptbecken
  • Kraftwerk III des Pumpspeicherkraftwerks Vagen
  • Auslassbauwerk im Unterwasserbecken
  • Überleitungsbauwerk im Absperrdamm
  • Straßenanhebung mit mobilem Element
  • Kreisstraße RO13

Video starten

Videoproduktion und Computersimulation: Müller Systemtechnik GmbH im Auftrag des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim
©Copyright Wasserwirtschaftsamt Rosenheim

zum Seitenanfang Weitere Informationen zum Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Feldolling


Beschreibung PDF - Dokumente zum Download
Stellungnahme des WWA-RO zur Lage des HRB Feldolling Stellungnahme WWA-Ro
Anl. 1 Leitzach
Anl. 2 Projektbegründung
Auswertung Bodenproben nach Hochwasser Juni 2013 in Feldolling Auswertung Bodenproben

Weiterführende Informationen

Für alle weiteren Fragen und Informationen steht Ihnen jederzeit das Team unserer Planungsabteilung zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner:
Herr Christoph Wiedemann
Herr Willibald Slowaczek