Geogenes Arsen in Südbayern

Im südbayerischen Raum können naturbedingt und lokal sehr unterschiedlich verteilt, erhöhte Arsengehalte in Böden auftreten. Das Landesamt für Umwelt untersucht in einem Projekt gemeinsam mit den Bodenschutzingenieuren an den Wasserwirtschaftsämtern die Verbreitung dieser natürlich erhöhten Arsengehalte.

Dabei werden in den Regierungsbezirken Oberbayern, Schwaben, Niederbayern und dem Landkreis Regensburg an insgesamt ca. 1000 Beprobungsstandorten Bodenproben entnommen und auf Arsen und weitere Elemente analysiert.

Zur Zeit finden auch im Amtsbezirk des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim Beprobungen hierfür statt. Am Ende des Projekts 2016 sollen aus den Ergebnissen landkreisbezogene Karten erstellt werden, welche Hinweise auf Gebiete mit erhöhten Arsengehalten geben können.

Lageplan Bild vergrössern Entnahme der Bodenprobe aus der Sonde